Über uns

Ich mache keine Produkte, die ich nicht selbst auf meine eigenen Autos kippen würde.

Ich bin Giovanni. Der Skyline auf den Bildern ist meiner, die Supra steht in der Garage — und beide sind der Grund, warum es GrizzlyClean überhaupt gibt.

Ein R34 GTT und eine Supra MK4. Da experimentiert man nicht. Wenn ein Mittel den Felgenlack angreift, sieht man das nicht auf einem Datenblatt, sondern in der eigenen Garage. Das ist der ganze Maßstab, an dem hier alles gemessen wird.

Dahinter steht kein Konzern. Kein Marketing-Team. Keine Agentur, die entscheidet, was als Nächstes in die Flasche kommt. Nur ich und ein kleines Team.

Was mich am Regal gestört hat

Ich habe fast alles durchprobiert, was es gibt. Und meistens war es so: Es funktioniert schon irgendwie — aber du musst dafür studiert haben.

Bei der einen Marke stehen vierzig Flaschen im Regal, alle heißen irgendwie fancy, und du hast null Plan, welche du jetzt eigentlich brauchst. Bei der nächsten ist die Reinigungsleistung gut, dafür ist es weder deutsch produziert noch schonend.

Felgenreiniger, die angeblich touchless sind und bei denen du dann doch mit der Bürste ran musst. Nicht pH-neutral, nicht säurefrei — ich habe mir damit schon mal fast den Felgenlack zerlegt.

Insektenentferner, die stinken und bei denen du am Ende trotzdem schrubbst. Cockpitmittel, bei denen du dich fragst, ob du da überhaupt reiben darfst. Glasreiniger, die Schlieren ziehen, als hätte jemand Haushaltsreiniger in eine Autoflasche gefüllt.

Und Sets, die entweder überladen waren oder aus Produkten bestanden, die nicht zusammenpassen.

Der Gedanke, der mir dabei immer wieder kam: Auto waschen ist eigentlich was Schönes. Aber es nervt, dass ich dafür studiert haben muss.

Also habe ich angefangen, es selbst zu machen

Vier Regeln, an die wir uns bis heute halten:

Jeder Reiniger kann eine Sache — die dafür richtig.

Keine Allzweckreiniger, die angeblich alles können und nichts davon gut. Deshalb ist unser Sortiment übersichtlich und hat keine vierzig Flaschen.

So schonend wie möglich zum Fahrzeug.

Säurefrei, pH-neutral, keine Chemie-Keule. Wer schon mal Felgenlack ruiniert hat, macht diesen Fehler kein zweites Mal.

So einfach wie möglich in der Anwendung.

Drauf, einwirken, abspülen. Fertig und weiter. Wenn ich für die Anwendung eine Anleitung mit fünf Schritten brauche, ist das Produkt nicht fertig entwickelt.

Der Geruch muss passen.

Angenehm, nicht penetrant. Beim Felgenreiniger geht das chemisch nicht — überall sonst schon. Unbeduftete Massenware kaufen wir nicht ein.

Und warum das Zubehör trotzdem nicht aus Deutschland kommt

Eine Sache, die ich lieber selbst sage, bevor sie jemand herausfindet: Die Reiniger kommen aus Deutschland. Der Waschhandschuh, die Felgenbürste und die Mikrofasertücher nicht.

Der Grund ist nicht Qualität, sondern Preis. Bei Mikrofaser und Bürsten macht die Herkunft keinen Unterschied mehr — die Hersteller, mit denen wir arbeiten, liefern das gleiche Niveau wie das, was ich in Deutschland und Europa geprüft habe. Nur würde derselbe Waschhandschuh hier ein Vielfaches kosten, und das würdest am Ende du bezahlen. Für ein Stück Mikrofaser ist mir das den Aufpreis nicht wert.

Bei den Rezepturen ist es umgekehrt. Da entscheidet die Produktion über das Ergebnis, deshalb wird dort nicht gespart und deshalb steht auf den Reinigern Made in Germany — und auf den Sets „Reiniger: Made in Germany", weil das Zubehör eben nicht dazugehört.

Getestet wird beides nach derselben Regel: Was ich nicht selbst über meinen eigenen Lack ziehe, kommt nicht in den Shop.

Wozu das Ganze?

Wenn ich meine Ruhe haben will, drehe ich eine Runde. Nachts, wenn keiner mehr unterwegs ist. Leere Straßen, Scheinwerfer, das Auto macht genau das, was es soll.

Und wenn ich zurückkomme, ist der Abend nicht vorbei. Insekten von der Front, Staub vom Lack, Reifen einmal glänzend — bevor das Auto in die Garage darf. Manchmal fahre ich davor noch an die Waschbox. Um eins. Nicht weil das Auto dreckig sein müsste, sondern weil ich das für mich zelebriere: Ich habe es geschafft, mir dieses Auto zu kaufen, und ich kann es jetzt anständig pflegen.

Am Samstag ist es das Gegenteil. Da stehe ich um drei mit Freunden an der Anlage, wir machen die Autos sauber und reden. Auch das ist Autopflege. Für uns ist das kein Hausputz, das ist Hobby.

Wenn du das kennst, weißt du auch, was daran nervt: Um ein Uhr nachts hast du keine Lust auf vierzig Minuten und drei Flaschen, bei denen du überlegen musst, welche jetzt dran ist. Du willst, dass es schnell geht und trotzdem richtig aussieht — und dass du morgen früh die Tür aufmachst und es genau so wiederfindest.

Genau dafür baue ich die Produkte. Nicht damit du länger putzt, sondern damit die Viertelstunde reicht.

Woran ich merke, dass es funktioniert hat

Ich teste bis heute Reiniger von anderen Anbietern. Muss aber gestehen: Ich freue mich jedes Mal, wenn ich wieder meine eigenen benutzen darf. Ich will inzwischen nichts anderes mehr verwenden.

Und wenn jemand schreibt, dass ihm nicht nur die Leistung gefällt, sondern auch das Etikett und das Design — dann weiß ich, dass ich meinen Job gut gemacht habe. Da habe ich mir nämlich was bei gedacht.

PS: Wenn du eine Frage hast, schreibst du nicht mit einem Chatbot, sondern mit mir. Antwort in der Regel innerhalb von 24 Stunden. Und wenn wir uns mal an der Waschbox über den Weg laufen: sprich mich an. Ich habe ultra Bock, euch kennenzulernen.

Giovanni
Gründer, GrizzlyClean